Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau

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Erweiterung der Forensischen Kliniken des Bezirksklinikums in Regensburg

Realisierungswettbewerb

Die Neubauten der Forensischen Kliniken Regensburg orientieren sich an der Geometrie und der Ausrichtung des ortsbildprägenden Karthäuser-Klostes Neuprüll. Es entsteht eine klar gefügte, zwei- bis dreigeschossige Gebäudegruppe mit einem zentralen Verbindungsgebäude. Die Erwachsenen- und Jugendforensik und die Aufnahmestation sind um ruhige Innenhöfe organisiert. Die Entlassstation mit Ambulanz ist als Einzelgebäude konzipiert. Diese liegt baumumstanden außerhalb des Sicherheitsbereiches im westlichen Grundstücksbereich. Die Freibereiche der Therapiestationen lagern sich winkelförmig an die Gebäude an. Durch neue Baumpflanzungen im östlichen Grundstück wird der parkähnliche Charakter des Bezirksklinikums gestärkt.

Die komplexen inneren Funktionen werden über eine ruhige Fassade mit einem horizontalen bandartigen Charakter zusammengefasst, welche das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Horizontale Fugen unterstreichen diese Wirkung. Als Fassadenmaterial wird hell geschlemmter Ziegel vorgeschlagen, da dieses Material Solidität und Festigkeit vermittelt. Wertige Materialien wie Metallfenster mit außen liegenden Sonnenschutz im Süden und Westen prägen die Gestalt der Gebäude.


Fakten

öffentlicher Sozialbau
Standort: Universitätsstraße 84, 93053 Regensburg
Hauptnutzfläche: 5.775 qm
Bearbeitung: 2010-11
Zusammenarbeit mit
Häfner / Jimenez, Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin


www.bkr-regensburg.de